Miriuta muss gehen

Rückkehrer Wollitz letzte Hoffnung bei Energie Cottbus

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Trainer Claus-Dieter Wollitz soll Energie Cottbus vor dem Abstieg bewahren. Foto: Thomas Eisenhuth

Cottbus - "Pele" Wollitz ist zurück in der Lausitz. Der FC Energie Cottbus hat mit einer Trainer-Rochade im Kampf gegen den erstmaligen Absturz in die Viertklassigkeit zum letzten Mittel gegriffen.

Rückkehrer Claus-Dieter Wollitz soll beim akut in Abstiegsgefahr schwebenden früheren Bundesligisten an den letzten fünf Spieltagen der 3. Fußball-Liga das Debakel vermeiden.

"Ich fühle mich, als ob ich erst gestern Cottbus verlassen habe, und ich freue mich auf die schwierige Aufgabe", erklärte der 50-Jährige nach einem ersten Gespräch mit den Energie-Profis. Bereits zwischen 2009 und 2011 hatte er Energie in der 2. Bundesliga betreut. "Ich werde die Mannschaft darauf einstimmen, dass es noch lange nicht vorbei ist. Wir müssen aus Überzeugung Kraft entwickeln."

Wollitz gilt als emotionaler Coach, der ein Team schnell begeistern kann. Das hatte er auch bei seinem ersten Engagement in Cottbus unter Beweis gestellt, als er nach dem Bundesliga-Abstieg eine neue Euphorie entfachte und mit 65 erzielten Treffern 2010/11 den Energie-Rekord im Profifußball verantwortete. Er habe jetzt seine Emotionen besser im Griff als früher. "Doch Fußball ohne Emotionen geht einfach nicht. Aber Emotionen müssen auch etwas einbringen, wenn man sie raus lässt", räumte er ein. Der am 24. September 2015 noch als Heilsbringer verpflichtete Vasile Miriuta musste nach 25 Spielen gehen. Im Jahr 2016 verbuchte Energie nur zehn Punkte aus zwölf Partien, womit die Cottbuser auf Platz 18 abrutschten.

Mitteilung FC Energie Cottbus

dpa

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