Dank der Tah-Millionen: HSV forciert Bemühungen um Ekdal & Co.

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HSV-Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer hat nun wieder frisches Geld für dringend benötigte Neuverpflichtungen. Foto: Axel Heimken

Hamburg (dpa) - Fußball-Bundesligist Hamburger SV will zumindest einen Teil der zu erwartenden Millionen-Einnahme aus dem Transfer von Jonathan Tah zu Bayer Leverkusen gleich wieder investieren.

Dank der rund zehn Millionen Euro Ablöse, die der Ligakonkurrent für das 19 Jahre alte Toptalent Tah an den HSV angeblich überweisen soll, bekommt der klamme norddeutsche Traditionsclub Geld für neu Spieler.

Der schwedische Nationalspieler Albin Ekdal (Cagliari Calcio) sowie die Stürmer Michael Gregoritsch (VfL Bochum) und Emil Berggreen (Eintracht Braunschweig) stehen ganz oben auf der Wunschliste. Zudem wird derzeit der ghanaische U20-Auswahlspieler Salifu Seidu in der Hansestadt getestet.

"Es ist bekannt, dass wir auf einigen Positionen noch Handlungsbedarf sehen. Gleichzeitig sind wir aber gewillt, unsere Budget-Vorgaben einzuhalten", sagte HSV-Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer. Bei Ekdal, Gregoritsch und Berggreen forciert Sportdirektor Peter Knäbel die schon länger laufenden Verhandlungen mit deren Vereinen. Die Zeit drängt, denn Trainer Bruno Labbadia möchte seinen Kader in dem am Sonntag in Harsewinkel beginnenden Trainingslager beisammen haben.

Als Königstransfer gilt Ekdal, den der HSV laut eigener Mitteilung am Donnerstag zum Medizincheck in der Hansestadt erwartet. Dem Vernehmen nach haben sich der italienische Erstliga-Absteiger aus Cagliari und die Hamburger auf 4,5 Millionen Euro Ablöse geeinigt. Nach dem Verkauf der Schweizers Valon Behrami an den FC Watford soll der 16-malige schwedische Nationalspieler der neue Organisator im zentralen HSV-Mittelfeld werden. In 122 Pflichtspielen für die Sarden erzielte der ehemalige Juventus- und Bologna-Profi Ekdal acht Treffer.

Beiersdorfer-Interview auf hsv.de

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