Der 29. Spieltag am Samstag

Bayer klettert auf drei - FCA gewinnt Abendspiel

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Augsburgs (l-r) Halil Altintop, Tobias Werner, Daniel Baier und Torschütze Raul Bobadilla bejubeln den Treffer zum 2:1.

Hoffenheim - Unbeeindruckt von den jüngsten Turbulenzen hält der FC Bayern Kurs auf seine 25. deutsche Meisterschaft. Bayer Leverkusen hat sich währenddessen Platz drei gesichert.

Durch ein 4:0 gegen Hannover ist Bayer Leverkusen nun auf Platz drei.

Unbeeindruckt von den jüngsten Turbulenzen hält der FC Bayern Kurs auf seine 25. deutsche Meisterschaft. Nach dem 2:0 am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga bei 1899 Hoffenheim fehlen den Münchnern voraussichtlich nur noch zwei Siege zum vorzeitigen Titelgewinn. Im Kampf um die direkte Qualifikation für die Champions League feierte Bayer Leverkusen am Samstag mit dem 4:0 gegen Hannover 96 einen wichtigen Sieg. Damit verdrängte die Werksmannschaft Borussia Mönchengladbach vom dritten Tabellenplatz. Die Borussen hatten am Freitag bei Eintracht Frankfurt nur ein 0:0 erreicht.

Neben Hannover erlitt auch der SC Freiburg mit der 2:3-Niederlage gegen den FSV Mainz 05 einen Rückschlag im Kampf um den Ligaverbleib. Der VfB Stuttgart bleibt nach dem 1:2 beim FC Augsburg auf einem direkten Abstiegsplatz. Im ersten Spiel nach der Ankündigung von Trainer Jürgen Klopp, den Verein im Sommer zu verlassen, gewann Borussia Dortmund mit 3:0 gegen Neuling SC Paderborn. Hertha BSC und der 1. FC Köln trennten sich 0:0.

Auf die schmerzliche Champions-League-Pleite in Porto und den Wirbel um den Rückzug von Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt reagierten die Bayern mit dem 23. Saisonsieg in der Bundesliga. Sebastian Rode (38. Minute) und Andreas Beck (90.+2) mit einem Eigentor verhalfen dem ersatzgeschwächten Team von Pep Guardiola zugleich zu einer gelungenen Generalprobe für das Viertelfinal-Rückspiel gegen den FC Porto, in dem die Bayern am Dienstag einen 1:3-Rückstand wettmachen müssen. Für die TSG setzte es zwei Tage nach der Vertragsverlängerung von Trainer Markus Gisdol die vierte Niederlage am Stück.

Für Hannover 96 und seinen Coach Tayfun Korkut spitzt sich die Situation im Abstiegskampf weiter zu. Mit dem 0:4 in Leverkusen blieben die Niedersachsen zum 13. Mal hintereinander erfolglos. Ömer Toprak (20.), Julian Brandt (40.), Kyriakos Papadopoulos (49.) und Stefan Kießling (70.) erzielten die Treffer für die Werkself, die mit dem siebten Sieg nacheinander ihre eigene Bestmarke aus der Spielzeit 2001/02 einstellte. Zugleich verhalf der Erfolg zum Sprung auf Platz drei, der die Teilnahme an der Königsklasse garantiert.

Der FC Augsburg kann dank des ersten Erfolges seit sechs Wochen auf den erstmaligen Einzug in die Europa League hoffen. Timo Werner (7.) und Raul Bobadilla (73.) bescherten Stuttgart eine unglückliche Niederlage. Für den VfB traf nur Daniel Ginczek (22.).

Mit Verständnis reagierten die BVB-Fans auf den bevorstehenden Klopp-Abschied. Auf einem Spruchband, das Fans auf der Südtribüne des Signal Iduna Parks vor der Partie gegen Paderborn hochhielten, stand ein Zitat des Trainers zu lesen: „Was jetzt zählt ist der Verein - und der ist größer als wir alle.“ Hinzugefügt war der Slogan: „Auf geht's - kämpfen und siegen.“ Das gelang gegen den abstiegsbedrohten ostwestfälischen Nachbarn, weil Henrich Mchitarjan (48.), Pierre-Emerick Aubameyang (55.) und Shinji Kagawa (80.) trafen.

Nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage traf Freiburg die Niederlage gegen Mainz besonders hart. Der Japaner Shinji Okazaki (39./45.) mit einem Doppelschlag und Yunus Malli (83.) sorgten dafür, dass die Rheinhessen fünf Spieltage vor Saisonende mit 34 Punkten fast schon aller Abstiegssorgen ledig sind. Dagegen geht für die Breisgauer trotz der Gegentreffer von Admir Mehmedi (81.) und Jonathan Schmid (90.+1) bei nur zwei Punkten Vorsprung vor Paderborn das Bangen weiter.

Unter Trainer Pal Dardai ist bei Hertha BSC wieder Stabilität eingekehrt. Mit dem 0:0 gegen den Tabellennachbarn aus Köln blieben die Berliner zum siebten Mal nacheinander ungeschlagen. Mit jeweils 34 Zählern dürften beide Teams mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben.

dpa

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