Bayern ohne Rib & Rob gegen Ingolstadt - Derby auch im Westen

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Ohne Arjen Robben und Franck Ribery will der FC Bayern München die Herbstmeisterschaft klarmachen. Foto: Andreas Gebert

Schlussspurt vor den Festtagen: Noch zwei Spieltage in der Bundesliga und eine Pokalrunde stehen auf dem Programm. Im Fokus stehen einmal mehr die Bayern.

Berlin (dpa) - Der FC Bayern kann seine fünfte Herbstmeisterschaft perfekt machen, muss in den letzten Aufgaben des Jahres aber auf ein prominentes Duo verzichten.

Die Lage in der Fußball-Bundesliga vor den Samstagsspielen des 16. Spieltags:

FORMSACHE: Vor dem Derby gegen den FC Ingolstadt am Samstag (15.30 Uhr) ist die fünfte Herbstmeisterschaft des FC Bayern in Serie im Grunde nur noch Formsache. Es wäre der 21. Halbzeit-Triumph der Münchner insgesamt. In bislang 17 von 20 Fällen stand der deutsche Fußball-Rekordmeister nach Rang eins im Winter auch am Saisonende in der Bundesliga ganz oben.

PROMINENTE AUSFÄLLE: Franck Ribéry und Medhi Benatia fehlen den Bayern wegen Muskelverletzungen bis zur Winterpause. "Wir haben zwei wichtige Spieler bis nach der Winterpause verloren", sagte Trainer Pep Guardiola. Eine Rückkehr von Arjen Robben schon gegen Ingolstadt schloss der Spanier aus. Auf die Frage, ob der Niederländer auflaufen könne, antwortete der Trainer: "Nein." Einen Einsatz von Robben, der muskuläre Probleme hat, in den darauffolgenden Partien gegen Darmstadt im Pokal und Hannover in der Liga ließ Guardiola offen.

WESTDERBY: Vertauschte Rollen vor dem Duell zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach am Samstag (18.30 Uhr): Nach dem enttäuschenden K.o. in der Champions League herrscht Frust beim Werksclub. Dagegen sind die Gladbacher, die ebenfalls in der Königsklasse ausgeschieden sind und als Gruppenletzter nicht einmal in der Europa League weiterspielen dürfen, in bester Stimmung. "Wir wären froh gewesen, in der Europa League dabei zu sein. Für Leverkusen ist es wohl eher ein Trostpflaster", befand Borussen-Trainer André Schubert. Sein Gegenüber Roger Schmidt bezeichnete den verpassten Sieg gegen den FC Barcelona am Mittwoch in der Champions League als "Tragödie".

UND SONST? Der in fünf Spielen unter dem neuen Trainer Huub Stevens sieglose Tabellenletzte 1899 Hoffenheim will gegen Hannover 96 die einzig verbliebene Chance auf einen Heimsieg in diesem Jahr nutzen. Nach sechs Niederlagen vor eigenem Publikum steht auch Werder Bremen vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln mächtig unter Druck. Ihre Positionen im oberen Tabellendrittel können der VfL Wolfsburg gegen den Hamburger SV und Hertha BSC beim Aufsteiger Darmstadt 98 sichern.

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