Franken trennen sich von drei Spielern

Fürther wechseln nach Augsburg, Mainz, Dänemark

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Nikola Djurdjic (l.) wechselt nach Augsburg.

Augsburg/Fürth - Greuther Fürth hat sich von drei Spielern getrennt - sie kommen in Augsburg, Mainz und Dänemark unter.

Der FC Augsburg hat sich für die kommende Saison in der Fußball-Bundesliga erneut verstärkt. Die Schwaben verpflichteten Stürmer Nikola Djurdjic von Zweitligist SpVgg Greuther Fürth für drei Jahre bis 2017. Wie der Klub mitteilte, sollten am Donnerstag die obligatorische medizinische Untersuchung von Djurdjic in Augsburg und anschließend die Vertragsunterschrift erfolgen. Fürth hat den Transfer ebenfalls bereits gemeldet.

Die Ablösesumme für den 28 Jahre alten Serben, der noch bis 2016 an das Kleeblatt gebunden war, dürfte bei 1,5 bis zwei Millionen Euro liegen. Djurdjic hat nach einem Kreuzbandriss im Sommer in der Rückrunde der vergangenen Saison in 15 Spielen für Fürth vier Tore erzielt. Aus der Spielzeit 2012/13 mit den Franken verfügt er über die Erfahrung von 15 Begegnungen in der Bundesliga mit fünf Treffern.

Nach Offensivspieler Shawn Parker (Mainz 05) und dem vielseitig verwendbaren Markus Feulner (1. FC Nürnberg) ist Djurdjic der dritte Zugang beim Tabellen-Achten der vergangenen Saison.

Ganzes Trio verlässt Fürth

Greuther Fürth nimmt seinen nächsten Aufstiegsanlauf kommende Saison ohne Djurdjic, Tim Sparv und Daniel Brosinski. Djurdjic ist sich mit dem FC Augsburg über einen Wechsel einig, der finnische Mittelfeld-Abräumer Sparv wechselt nach fränkischen Angaben vom Donnerstag zum FC Midtjylland nach Dänemark. Darüber hinaus hat sich die Spielvereinigung mit dem FSV Mainz 05 auf einen Transfer von Offensivkraft Brosinski zu den Rheinhessen verständigt.

Schon seit Jahren leidet der wirtschaftlich vergleichsweise klamme Kleeblattclub darunter, seine besten Spieler immer wieder an finanzstärkere Vereine zu verlieren. Präsident Helmut Hack weiß um die Gegebenheiten. „Spieler zu entwickeln und erfolgreich zu transferieren gehört zu unserem Geschäftsmodell. Allerdings betrachten wir es als unsere Entscheidungshoheit, den für einen Transfer richtigen Zeitpunkt festzulegen“, kommentierte er.

„Wir haben immer bewiesen, dass wir stets eine schlagkräftige und erfolgreiche Mannschaft zusammengestellt haben. Das wird uns auch in diesem Jahr gelingen“, betonte Hack.

dpa/sid

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