Während des Rennens auf dem Kurs spaziert

Formel-1-Fußgänger in Singapur vor Gericht

Singapur - Der Formel-1-Fußgänger, der mit seinem Spaziergang auf der Strecke in Singapur am vergangenen Sonntag für Schlagzeilen gesorgt hatte, musste sich am Dienstag in dem Stadtstaat vor Gericht für seinen „Ausflug“ verantworten.

Dem Briten Yogvitam Pravin Dhokia wird vorgeworfen, durch eine „unbedachte Handlung“ das Leben der Fahrer gefährdet zu haben. Ihm droht eine sechsmonatige Haftstrafe oder eine Geldbuße.

Rennsieger Sebastian Vettel hatte im Ferrari eine unliebsame Begegnung mit dem „Spaziergänger von Singapur“. „Da ist ein Mann auf der Strecke“, schrie der viermalige Champion ins Mikro, als er den ungebetenen Gast in der 36. Runde am Streckenrand entdeckt hatte. Vettel forderte nach dem Rennen strengere Sicherheitsmaßnahmen, meinte aber humorvoll zu dem Zwischenfall: „Ich musste nochmal hinschauen, weil ich nicht wusste, ob ich ein Problem mit den Augen hatte. Ich habe gesehen, wie er ein Foto gemacht hat. Ich hoffe es war ein gutes, aber ja, er hatte ja mich fotografiert.“

Dhokias Personalausweis wurde konfisziert, die Kaution wurde auf umgerechnet rund 9500 Euro festgesetzt. Dies kann der Brite aber offenbar nicht aufbringen. „Ich habe zur Zeit keine Arbeit, ich habe all mein Geld für die Eintrittskarte verwendet“, sagte Dhokia.

sid

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