Bevor nichts mehr geht

Verstopfung? Darauf sollten Sie achten

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Kaum einer redet gerne über seine Verdauung. Doch eine Verstopfung ist sehr unangenehm. 

Wer spricht schon gern über seine Verdauung? Dabei haben viele Menschen Probleme wenn der Darm Pause macht. Eine Verstopfung kann die unterschiedlichsten Auslöser haben. 

Bei einer Verstopfung kommt es weniger als dreimal pro Woche zum Stuhlgang. Dabei ist eine Verstopfung (Obstipation) erstmal keine Krankheit, sondern ein Symptom, das verschiedenste Ursachen haben kann.

1. Stress

Das Verdauungssystem reagiert sehr sensibel auf unsere Gemütslage. Unter Dauerstress kann die Verdauung dann nicht richtig arbeiten.

2. Urlaub

Oft fehlt auf Reisen die nötige Ruhe und Privatsphäre. Fremde Toiletten, ein ungewohnter Tagesablauf und Zeitverschiebungen stellen die Verdauung zusätzlich auf eine harte Probe.

3. Medikamente

Verschiedene Medikamente können eine Verstopfung auslösen. Dazu gehören Eisenpräparate, starke Schmerzmittel aus dem Bereich der Opioide, Antidepressiva und auch Blutdruck-Medikamente. 

4. Hormone

Hormone regeln die Abläufe in unserem Körper. Unter anderem sind sie an der Steuerung des Darmes beteiligt. Ändert sich der Hormonstatus beispielsweise bei Frauen in der Stillzeit oder den Wechseljahren, kann dies die Verdauung lahmlegen.

5. Chronische Erkrankungen

Ein Verdauungsstörung kann auch mit Diabetes Mellitus einhergehen. Der Grund: Die Zuckerkrankheit kann Nervenstörungen verursachen, die den Darm langsamer machen.

6. Über 60?

Der Darm ist ein Muskel und wie bei allen anderen Muskeln im Körper, nimmt seine Kraft im Alter ab. Doch oft sind Medikamente an der Verstopfung schuld.

Tipps für eine gute Verdauung

Viel Trinken, viel Bewegung und eine ballastoffreiche Ernährung sind für eine gute Verdauung wichtig; auch Stressabbau und Ruhe beim Toilettengang. Hausmittel wie Trockenobst, Sauerkrautsaft und Leinsamen, Bauchmassage können helfen, den Darm in Schwung zu bringen. 

Treten die Probleme jedoch öfter auf oder ist eine Verstopfung plötzlich ganz akut, ist ein Arztbesuch ratsam.

Abführmittel sind mit Vorsicht einzunehmen. Schnell tritt ein Gewöhnungseffekt ein, so dass die Dosis immer weiter erhöht werden muss. Der Darm wird immer träger.

Es kennt wohl jeder - plötzlich knurrt der Magen und macht ganz merkwürdige Geräusche. Doch warum knurrt der Magen eigentlich? Hier finden Sie eine Antwort.

ml

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