Vor schiitischer Moschee

Vier Tote bei Selbstmordanschlag Saudi-Arabien

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Auf dem Parkplatz vor der Moschee ging die Sprengladung hoch und riss vier Menschen, die auf dem Weg zu den Freitagsgebeten waren in den Tod.

Dammam - Ein Selbstmordattentäter hat sich vor einer schiitischen Moschee im Osten Saudi-Arabiens in die Luft gesprengt und dabei vier Menschen in den Tod gerissen.

Ein Selbstmordattentäter hat sich vor einer schiitischen Moschee im Osten Saudi-Arabiens in die Luft gesprengt und dabei drei Menschen mit in den Tod gerissen. Nach Angaben des saudischen Innenministeriums konnte ein schlimmeres Blutbad verhindert werden, weil Sicherheitskräfte auf das geparkte Fahrzeug des Attentäters aufmerksam wurden und dieser seine Sprengladung vorzeitig gezündet habe. Zum Zeitpunkt der Explosion war das Freitagsgebet im Inneren der Al-Anud-Moschee in der Ölstadt Dammam noch im Gange.

Zu dem Anschlag bekannte sich die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Erst vor einer Woche waren bei einem Selbstmordanschlag des IS auf eine schiitische Moschee in Al-Kudaich nahe Al-Katif 22 Gläubige getötet worden. Die Schiiten sind in Saudi-Arabien eine Minderheit, die sich über Diskriminierung seitens des Staates beklagt.

Schiiten bilden in einigen Gebieten der ölreichen Ostprovinz die Mehrheit. In Saudi-Arabien ist der sunnitische Wahabismus, eine besonders konservative Spielart des Islam, Staatsreligion.

dpa

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