US-Konservative setzen für 2016 auf Rand Paul

Senator Rand Paul aus Kentucky begrüßt bei der Veranstaltung in National Harbor, Maryland, sein Parteifreunde. Foto: Pete Marovich
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Senator Rand Paul aus Kentucky begrüßt bei der Veranstaltung in National Harbor, Maryland, sein Parteifreunde. Foto: Pete Marovich
Scott Walker musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben, legte aber in Umfragewerten zu. Foto: Mike Theiler
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Scott Walker musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben, legte aber in Umfragewerten zu. Foto: Mike Theiler
"Kennedys der Republikaner" wurde die Familie Bush angesichts ihres politischen Erfolgs bereits getauft. Jetzt wagt sich Jeb aus der Deckung. Foto: Pete Marovich
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"Kennedys der Republikaner" wurde die Familie Bush angesichts ihres politischen Erfolgs bereits getauft. Jetzt wagt sich Jeb aus der Deckung. Foto: Pete Marovich
Sarah Palin ließ bei der Conservative Political Action Conference (CPAC) die Muskeln spielen. Foto: Mike Theiler
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Sarah Palin ließ bei der Conservative Political Action Conference (CPAC) die Muskeln spielen. Foto: Mike Theiler
Die Waffenlobby darf bei dem traditionellen Event nicht fehlen. Foto: Pete Marovich
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Die Waffenlobby darf bei dem traditionellen Event nicht fehlen. Foto: Pete Marovich
Zur Schau gestellte Tradition. Foto: Mike Theiler
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Zur Schau gestellte Tradition. Foto: Mike Theiler
Rand Paul gilt als Liebling der Radikalkonservativen. Foto: Erik S. Lesser
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Rand Paul gilt als Liebling der Radikalkonservativen. Foto: Erik S. Lesser

Washington (dpa) - Wenige Monate vor Beginn des republikanischen Vorwahlkampfes in den USA hat der radikale Querdenker Rand Paul Rückenwind als potenzieller Präsidentschaftsbewerber erhalten.

Der Senator, der Regierung und Steuern möglichst kleinhalten will, wurde am Samstag bei einer traditionellen alljährlichen Abstimmung besonders konservativer Aktivisten zum Vorzugskandidaten gekürt.

Das Ergebnis überraschte allerdings nicht: Paul ist ein ausgesprochener Liebling der Radikalkonservativen und hatte bereits die Abstimmungen in den beiden Vorjahren gewonnen. Es scheint aber fraglich, ob er in der gesamten Partei mehrheitsfähig wäre.

Vor diesem Hintergrund betrachten Experten den Gouverneur von Wisconsin, Scott Walker, als wahren Sieger der alljährlichen sogenannten Straw Poll. Er landete auf Platz zwei, nachdem er bereits in den vergangenen Wochen in Umfragewerten zugelegt hatte.

Dem Abstimmungsergebnis wird normalerweise sehr begrenzte Bedeutung beigemessen. Sie gilt eher als eine Art Test für die Fähigkeit potenzieller Bewerber, wahlkampfartige Reden zu führen und Beifallsstürme hervorzurufen. Aber diesmal fand das Votum der Aktivisten besondere Aufmerksamkeit, weil es so kurz vor Beginn des Vorwahlkampfes stattfand.

So konzentrierte sich das Interesse auch besonders auf Jeb Bush, der bisher als wohl aussichtsreichster potenzieller Bewerber eingestuft wird. Er schnitt mit dem fünften Platz ebenfalls beachtlich ab. Der Sohn und Bruder von Ex-Präsidenten gilt primär als Vertreter des Partei-Establishments und muss daher versuchen, auch im konservativen Lager Fuß zu fassen.

Bei dem Treffen in Washington hatten sich mehr als ein Dutzend möglicher Bewerber die Klinke in die Hand gegeben und um Unterstützung geworben. Der texanische Senator Ted Cruz und der bekannte afroamerikanische Neurochirurg Ben Carson, beide Männer der konservativen Protestbewegung Tea-Party, besetzten die Plätze drei und vier.

CNN-Bericht

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