Moschee gesprengt

Dutzende Tote bei Selbstmordanschlägen im Irak

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Die Überreste der Moschee im Osten Bagdads nach dem Bombenanschlag.

Bagdad - Unzählige Selbstmordattentate haben am Montag dutzende Menschenleben gefordert. In der Hauptstadt wurde eine Moschee, in Al-Hilla mehrere Autos gesprengt.

Bei mehreren Selbstmordanschlägen im Irak sind mindestens 26 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. In Bagdad starben am Montag 17 Menschen, als sich im Osten der Stadt ein Selbstmordattentäter in einer schiitischen Moschee in die Luft sprengte. 40 Menschen seien verletzt worden, teilte die irakische Polizei mit. In der für Schiiten heiligen Stadt Kerbela 100 Kilometer südlich von Bagdad detonierten zwei Autobomben. Dort kamen laut Sicherheitskreisen acht Menschen ums Leben, zwölf wurden verletzt.

Auch in der Stadt Al-Hilla in der Nähe von Kerbela explodierten zwei Autobomben. Dabei seien ein Mensch getötet und 36 weitere verletzt worden, hieß es aus Sicherheitskreisen. Die sunnitische Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) hatte sich in der Vergangenheit wiederholt zu Attentaten bekannt. Erst am Wochenende hatten sich in der nordirakischen Stadt Kirkuk drei Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Mindestens 23 Menschen starben. Zwei der Attentäter sollen aus Deutschland stammen.

dpa

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