Abgestimmte Aktionen

USA geben weitere Vereinbarung mit Russland im Syrienkrieg zu

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Zerstörte Häuser in Damaskus: Die Gewalt in vielen Teilen Syriens nimmt wieder zu.

Washington - Vereinbarungen zwischen den USA und Russland, bestimmte Bereiche in Syrien nicht anzugreifen, reichen weiter als zunächst angedeutet.

Neben dem Luftraum im Norden des Landes sollen auch Bodenpositionen im Westen Syriens betroffen sein.

Abstimmungen der USA mit Russland, bestimmte Bereiche in Syrien nicht anzugreifen, gelten nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums sowohl für den Luftraum als auch für Bodenpositionen.

Die Vereinbarungen seien "zur Absicherung unserer Spezialeinsätze" getroffen worden, sagte der Oberbefehlshaber der US-Luftwaffe im Einsatz gegen den IS, Charles Brown, Reportern im Pentagon am Donnerstag per Videolink aus dem Stützpunkt Al-Udeid in Katar. Die Russen teilten ähnliche Informationen über ihre Stellungen am Boden mit, darunter Landeplätze im Westen Syriens.

Unbeabsichtigte Luftzwischenfälle sollen vermieden werden

Der Pentagonsprecher Peter Cook wollte zunächst keine Angaben dazu machen, welche Gebiete betroffen seien und wann die Vereinbarungen getroffen wurden. Er räumte aber ein, dass sie über das schriftliche Memorandum hinausgehen, auf das sich die USA und Russland im vergangenen Oktober geeinigt hatten. Dieses sieht Abstimmungen beider Länder vor, um unbeabsichtigte Luftzwischenfälle über Syrien zu vermeiden. Ansonsten kooperieren sie nicht miteinander.

Russlands Luftwaffe fliegt seit dem vergangenen September Angriffe in Syrien auf regierungsfeindliche Rebellen, darunter den Islamischen Staat (IS) sowie Rebellen, die mit der Terrormiliz verfeindet sind. Moskau ist einer der wichtigsten Unterstützer des syrischen Regimes.

Washington führt ein internationales Bündnis zur Bekämpfung des IS in Syrien und im Irak. Die USA, die angetreten waren, beim Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu helfen, werfen Russland vor, den Konflikt zu verschärfen.

dpa

Pentagon

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