Verbindung mit Festland bis Ende 2018

Russland baut Brücke zur Krim

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Wladimir Putin.

Moskau - Die geplante Brücke zwischen dem russischen Festland und der annektierten Halbinsel Krim soll bis Ende 2018 von einem mit Kremlchef Wladimir Putin befreundeten Unternehmer gebaut werden.

Der vom Westen mit Sanktionen belegte Milliardär Arkadi Rotenberg (63) habe den rund drei Milliarden Euro schweren Auftrag erhalten, berichteten Medien in Moskau am Freitag. Die Krim liegt im Schwarzen Meer - über die Meerenge von Kertsch - nur rund fünf Kilometer vom Festland entfernt. Eine Landverbindung besteht aber nur zur Ukraine.

Rotenberg geht derzeit gerichtlich gegen Einreise- und Kontensperren der EU vor. Mit Unterstützung Putins soll er viele Staatsaufträge erhalten haben, unter anderem für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi. Rotenberg hatte stets betont, sein Erfolg habe nichts mit der Bekanntschaft mit seinem langjährigen Judopartner Putin zu tun.

Russland hatte sich die Krim nach einem umstrittenen Referendum im März 2014 einverleibt. Die Ukraine sieht die Halbinsel weiter als Teil ihres Staatsgebiets. Der Westen verurteilt den Schritt Moskaus als Bruch des Völkerrechts und verhängte Sanktionen gegen Russland. Die Krim ist Sitz der russischen Schwarzmeerflotte. Die Halbinsel mit etwa zwei Millionen Bürgern ist fast so groß wie das Bundesland Brandenburg.

dpa

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