Wenn am Sonntag Wahl wäre ...

"Politbarometer": AfD legt in der Wählergunst weiter zu

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Die Parteivorsitzende der "Alternative für Deutschland" (AfD), Frauke Petry, steht am 21.11.2015 auf dem Gutenbergplatz in Mainz vor einem Plakat mit der Aufschrift "Merkel muss weg!".

Berlin - Die AfD hat in der Wählergunst weiter zugelegt. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würde sich die Partei laut dem am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" um einen Punkt auf neun Prozent verbessern.

Die AfD, die vor allem mit ihrer Kritik an der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung auf sich aufmerksam macht, käme demnach im Osten Deutschlands sogar auf mehr als doppelt so hohe Werte wie im Westen.

Die CDU/CSU würde der Umfrage zufolge unverändert 39 Prozent der Stimmen erreichen, die SPD würde um einen Punkt auf 25 Prozent abfallen. Auch die Linke würde einen Punkt verlieren und käme auf acht Prozent. Grüne und FDP blieben unverändert bei neun Prozent und vier Prozent.

Auf Platz eins der nach Ansicht der Befragten wichtigsten zehn Politiker liegt weiterhin Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Auf einer Skala von plus fünf bis minus fünf kommt er auf einen unveränderten Durchschnittswert von 2,2. Auf Platz zwei folgt Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit 1,9 knapp vor dem CDU-Abgeordneten Wolfgang Bosbach mit 1,7. Auf Platz vier landet Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die sich leicht auf einen Wert von 1,6 verbessert.

Auf den weiteren Plätzen folgen mit Abstand SPD-Chef Sigmar Gabriel mit 1,0, Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) mit 0,9, der Linken-Politiker Gregor Gysi mit 0,7 und Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit 0,6. Neu in den Top Ten ist Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), der ebenfalls auf einen Wert von 0,6 kommt. Schlusslicht ist der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) mit nur noch 0,4. Für das "Politbarometer" befragte die Forschungsgruppe Wahlen von Dienstag bis Donnerstag 1246 Wahlberechtigte.

AFP

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