Moskau weist türkischen Vorwurf "ethnischer Säuberung" zurück

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Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hatte am Mittwoch beschuldigt, in Syrien die sunnitisch-arabische und turkmenische Bevölkerung zu verfolgen. Foto: Sedat Suna

Moskau (dpa) - Russland hat türkische Vorwürfe einer "ethnischen Säuberung" in Syrien als unwürdig und unbegründet zurückgewiesen. Diese Erklärungen der Türkei zeigten "die völlige Losgelöstheit der türkischen Führung vom Leben und von der Realität", sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa.

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hatte Russland am Mittwoch beschuldigt, im Norden Syriens die sunnitisch-arabische und turkmenische Bevölkerung zu verfolgen, um Militärstützpunkte in der Region zu schützen.

Zugleich warf Sacharowa Agenturen zufolge der Türkei im Irak einen schweren Verstoß gegen das Völkerrecht vor. Hintergrund ist der Einsatz von etwa 150 türkischen Soldaten im Irak. Die Regierung in Bagdad fordert den Abzug der Truppen. Die Beziehungen zwischen Russland und die Türkei sind wegen des Abschusses eines russischen Kampfflugzeugs durch das türkische Militär auf einem Tiefpunkt.

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