Schwierige Bergung

MH17: Bewaffnete Ermittler dürfen zum Wrack

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Der Absturzort von Flug MH17 in der Ostukraine.

Kiew - Die Ukraine hat Australien und den Niederlanden die Entsendung bewaffneter Kräfte an den Absturzort des malaysischen Flugzeugs gestattet. Die Bergung der Opfer wird schwierig werden.

Beide Länder dürften insgesamt 950 Soldaten und Ermittler zeitweise in Grabowo stationieren, beschloss das Parlament in Kiew am Donnerstag. Nahe der Stelle, an der die Boeing 777-200 am 17. Juli abstürzte, liefern sich Regierungskräfte und prorussische Separatisten heftige Gefechte mit zahlreichen Toten und Verletzten. Die Führung in Kiew kündigte auf Drängen der Vereinten Nationen am Donnerstag eine eintägige Feuerpause an, um Ermittlungen zur Unglücksursache zu erleichtern.

Es könne noch mehre Tage dauern, bis die Bergungsexperten und Polizisten Zugang zu der Stelle hätten, sagte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte am Donnerstag in Den Haag nach Gesprächen mit seinem malaysischen Amtskollegen Najib Razak. Beide bekräftigten, dass die Bergung der restlichen Opfer absolute Priorität habe.

„Wir werden jeden Tag unser Bestes tun, den Ort der Katastrophe zu erreichen, so dass die Experten ihre Arbeit machen können“, betonte Rutte. Malaysia schickte nach Angaben von Premier Razak 68 Polizisten zur Unterstützung nach Kiew.

dpa

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