Kein Ende der Kitastreiks in Sicht

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Während die Bahn-Streiks viele Bürger verärgern, meinen die meisten: Frühkindliche Bildung sollte besser entlohnt werden. Foto: Sven Hoppe

Berlin (dpa) - Die bundesweiten Streiks in Kindertagesstätten gehen in die zweite Woche. Allein in Nordrhein-Westfalen sind nach Angaben der Gewerkschaft erneut etwa 1000 Kitas betroffen, von denen der größte Teil geschlossen bleiben sollte.

Auch im Südwesten Deutschlands sowie in Schleswig-Holstein, in Sachsen und in Thüringen setzen die Erzieherinnen und Erzieher ihren unbefristeten Arbeitskampf fort. Die Gewerkschaften Verdi und GEW streiten für eine deutliche Anhebung der Gehälter für bundesweit 240.000 Erzieher und Sozialarbeiter an kommunalen Betreuungseinrichtungen.

SPD-Parteichef Sigmar Gabriel hatte den Gewerkschaften am Wochenende den Rücken gestärkt. "Die erste Frage ist doch: Werden die Erzieherinnen und ihre wenigen männlichen Kollegen heute für ihre wichtige und zugleich schwierige Arbeit angemessen bezahlt? Meine Antwort lautet: Eindeutig nicht", sagte der Vizekanzler der "Bild am Sonntag".

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