Sie kamen in Schlauchbooten aus Libyen

Internationaler Einsatz: Knapp tausend Flüchtlinge gerettet

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Die Korvetten (l-r) "Braunschweig", "Ludwigshafen am Rhein" und "Magdeburg". Die Korvette "Ludwigshafen am Rhein" ist an der Operation "Sophia" in Mittelmeer beteiligt.

Tripolis - Mehrere Schiffe haben am Freitag knapp tausend Flüchtlinge von Schlauchbooten im Mittelmeer gerettet. Wie die italienische Küstenwache mitteilte, waren an den acht Rettungsaktionen Schiffe aus mehreren Ländern beteiligt.

Wie die italienische Küstenwache mitteilte, waren an den acht Rettungsaktionen Schiffe aus mehreren Ländern beteiligt. Ein italienisches Schiff habe eine Leiche geborgen.

Die Schlauchboote legten den Angaben zufolge von der libyschen Küste ab. Die Rettungsschiffe gehörten zu den EU-Missionen "Triton" und "Sophia", die den Auftrag haben, Schleuser-Schiffe aufzubringen und Flüchtlinge zu retten.

Im vergangenen Jahr gelang mehr als einer Million Menschen die Flucht nach Europa. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) sprach von der "größten Wanderungsbewegung nach Europa seit dem Zweiten Weltkrieg". Die Zahl der Menschen, die auf der Flucht über das Mittelmeer ums Leben kamen oder für vermisst erklärt wurden, belief sich im vergangenen Jahr auf 3692. 

AFP

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