Katastrophe fordert weiteres Opfer

Disco-Brand in Bukarest: Zahl der Todesopfer auf 60 gestiegen

+
Bei der Feuer-Katastrophe in der Bukarester Disko waren Dutzende Menschen ums Leben gekommen.

Bukarest - Vor drei Wochen kam es in einem Bukarester Club zu einer Tragödie. Mittlerweile ist die Zahl der Todesopfer der Brand-Katastrophe auf 60 gestiegen.

Gut drei Wochen nach dem schweren Brand in einer Diskothek in der rumänischen Hauptstadt Bukarest ist die Zahl der Todesopfer auf 60 gestiegen. Eine 19-jähriger Student erlag am in einem Krankenhaus in Wien seinen schweren Verletzungen, wie am Sonntag aus Klinikkreisen verlautete.

29 Menschen waren während und unmittelbar nach der Brandkatastrophe vom 30. Oktober ums Leben gekommen, 150 Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht. 40 von ihnen sind noch immer in Behandlung. Rund 30 Verletzte werden weiterhin in Krankenhäusern im Ausland behandelt.

Das Feuer in der Bukarester Diskothek war offenbar durch Pyrotechnik bei einer Bühnenshow ausgelöst worden, die Brandschutzvorkehrungen waren mangelhaft. Rund ein Dutzend Menschen, darunter die drei Besitzer des Clubs, wurden festgenommen. Den Besitzern wird wegen Missachtung der Brandschutzvorschriften fahrlässige Tötung vorgeworfen.

Die Katastrophe hatte zu Massenprotesten gegen die rumänische Regierung geführt. Der bereits wegen anderer Affären unter Druck geratene Ministerpräsident Victor Ponta trat schließlich zurück.

afp

Mehr zum Thema

Kommentare

Meistgelesen

Nur jeder Vierte hält Deutschland für gerecht
Nur jeder Vierte hält Deutschland für gerecht
Merkel stellt sich gegen Parteitagsbeschluss zum Doppelpass
Merkel stellt sich gegen Parteitagsbeschluss zum Doppelpass
Merkel erfreut über Van-Der-Bellen-Sieg: „Ansatz ist richtig“
Merkel erfreut über Van-Der-Bellen-Sieg: „Ansatz ist richtig“
CDU-Parteitagsbeschluss zum Doppelpass: Merkel legt Veto ein
CDU-Parteitagsbeschluss zum Doppelpass: Merkel legt Veto ein
Clinton-Gerüchte verbreitet - Trump entlässt Flynn-Sohn
Clinton-Gerüchte verbreitet - Trump entlässt Flynn-Sohn