Gabriel zu Besuch in Teheran

DIHK: Türen im Iran sind sehr weit offen

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Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages.

Teheran - Anlässlich des Besuchs von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel in Teheran fühlt die deutsche Wirtschaft sich in ihrem Ziel bestärkt, ihre Exporte in den Iran in vier Jahren auf zehn Milliarden Euro zu vervierfachen.

 „Die Türen sind sehr, sehr weit offen“, sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Eric Schweitzer, der Deutschen Presse-Agentur (dpa). „Da ist ein extremes Vertrauen in deutsche Technologie, deutsche Zuverlässigkeit, deutsche Glaubwürdigkeit.“

Wegen der Sanktionen gegen den Iran sind die deutschen Exporte in den vergangenen Jahren massiv eingebrochen. Die Atom-Vereinbarung sieht nun eine schrittweise Aufhebung der Strafmaßnahmen vor.

Schweitzer rechnet aber nicht damit, dass Deutschland bald China als wichtigster Handelspartner des Iran einholen kann. „Wir machen ein Zwanzigstel dessen, was China macht“, sagte der DIHK-Chef. „Das ist so, als wenn Sie jemanden, der in der Regionalliga spielt, fragen: Wann werden sie mal wieder deutscher Meister.“ Man müsse sich nun Schritt für Schritt verbessern.

Gabriel beendet seine dreitägigen Iran-Reise am Dienstag mit der Besichtigung der Moscheen und Paläste von Isfahan.

dpa

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