Obama zuversichtlich über Klimabkommen

US-Präsident Barack Obama ist in Manila angekommen. In der philippinischen Hauptstadt findet der größte Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft statt. Foto: Rolex Dela Pena
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US-Präsident Barack Obama ist in Manila angekommen. In der philippinischen Hauptstadt findet der größte Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft statt. Foto: Rolex Dela Pena
Xi trifft beim Gipfeltreffen der 21 Pazifikanrainerstaaten (Apec) auf den Philippinen ein. Foto: Diego Azubel
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Xi trifft beim Gipfeltreffen der 21 Pazifikanrainerstaaten (Apec) auf den Philippinen ein. Foto: Diego Azubel
Studenten protestieren gegen den Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in der philippinischen Hauptstadt Manila. Foto: Diego Azubel
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Studenten protestieren gegen den Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in der philippinischen Hauptstadt Manila. Foto: Diego Azubel
Have a break: Eine Teilnehmerin des APEC-Gipfels in Manila nimmt sich eine kleine Auszeit. Foto: Ritchie B. Tongo
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Have a break: Eine Teilnehmerin des APEC-Gipfels in Manila nimmt sich eine kleine Auszeit. Foto: Ritchie B. Tongo
Beim Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in der philippinischen Hauptstadt Manila sind die Polizisten in höchster Alarmbereitschaft. Foto: Francis R. Malasig
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Beim Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in der philippinischen Hauptstadt Manila sind die Polizisten in höchster Alarmbereitschaft. Foto: Francis R. Malasig
Eine Studentin protestiert gegen den Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in der philippinischen Hauptstadt Manila. Foto: Diego Azubel
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Eine Studentin protestiert gegen den Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in der philippinischen Hauptstadt Manila. Foto: Diego Azubel
Sonnenschutz vs. Terrorschutz - eine Philippinerin schützt sich nahe der US-Botschaft mit einem Regenschirm gegen die Sonne. Die Polizisten neben ihr sind in voller Montur auf alles vorbereitet. In Manila findet der Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) statt, zu dem auch US-Präsident Obama angereist ist. Foto: Mark R. Cristino
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Sonnenschutz vs. Terrorschutz - eine Philippinerin schützt sich nahe der US-Botschaft mit einem Regenschirm gegen die Sonne. Die Polizisten neben ihr sind in voller Montur auf alles vorbereitet. In Manila findet der Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) statt, zu dem auch US-Präsident Obama angereist ist. Foto: Mark R. Cristino

US-Präsident Obama verkauft den Klimawandel beim Apec-Gipfel als Chance. Zur Pariser Klimakonferenz verbreitet er Optimismus. Chinas Präsident Xi ist nicht positiv gestimmt. Im Gegenteil.

Manila (dpa) - Allen Unkenrufen zum Trotz sieht US-Präsident Barack Obama zwei Wochen vor der Weltklimakonferenz in Paris gute Chancen für ein erfolgreiches weltweites Abkommen zum Klimaschutz.

"Ich bin optimistisch, dass wir dort ein Ergebnis erzielen, auf das wir alle stolz sind - wir wissen ja schließlich, um was es geht", sagte Obama am Mittwoch beim Apec-Gipfeltreffen der Pazifikanrainerstaaten in der philippinischen Hauptstadt Manila. Dort tagen bis Donnerstag Regierungsspitzen aus 21 Ländern der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft. Ihr Hauptthema ist der Freihandel.

Nach dem G20-Gipfel in der Türkei waren Klimaexperten Anfang der Woche mangels neuer, konkreter Klima-Maßnahmen der wichtigsten Volkswirtschaften vor Paris enttäuscht.

"Die Temperaturen steigen, die Eisdecken schmelzen, die Stürme werden stärker", sagte Obama vor mehreren hundert Unternehmern aus der Apec-Region. Auch für sie hatte er eine positive Botschaft: "Die Bedrohung ist aber nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance." Wenn sich die Welt in Paris zu umweltschonendem Wachstum verpflichte, würden Unternehmer in saubere Technologie investieren. Das schaffe Arbeitsplätze und Geschäftschancen.

Obama moderierte anschließend eine Podiumsdiskussion mit dem Gründer des chinesischen Internetkonzerns Alibaba, Jack Ma, und der Jungunternehmerin Aisa Mijeno, die auf den Philippinen mit ihrer Firma "SALt" günstige Lampen verkauft, die nur mit Salzwasser betrieben werden.

Chinas Präsident Xi Jinping kam mit einer weniger positiven Botschaft nach Manila. "Die Weltwirtschaft könnte die gleichzeitige Abkühlung mehrerer Wachstumsmotoren erleben und stagnieren", warnte er. "Es dürfte ein langer und turbulenter Prozess sein, bis sie wieder gesund wird." Xi forderte reiche Länder auf, ihre neuen Technologien stärker mit ärmeren zu teilen, und er regte mehr Investitionen in Industrie und Infrastruktur an.

Zum Freihandel sprach Xi von der Gefahr, dass immer mehr Einzelabkommen das Ziel des freien Handels für alle komplizierter machen könnten. Das von den USA ohne China jüngst mit elf Ländern beschlossene größte Freihandelsabkommen der Welt, die Transpazifische Partnerschaft (TPP), erwähnte er nicht. "Freihandelsabkommen müssen so offen und umfassend wie möglich sein", verlangte Xi.

Apec umfasst 21 Staaten von beiden Seiten des Pazifiks, darunter neben den USA und China auch Russland und Japan. Sie repräsentieren 40 Prozent der Weltbevölkerung, gut 45 Prozent des Welthandels und gut 55 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Die Staats- und Regierungschefs wollten im Lichte der Anschläge von Paris am Donnerstag auch über die Terrorbedrohung diskutieren.

US-Regierung zu TPP

Apec Wirtschaftsstatistik

Auswärtiges Amt zu Apec

Apec über sich

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