Nach Anschlag auf Karikaturisten

Bundespolizei beteiligt an Fahndung nach Schützen von Kopenhagen

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Bei dem Anschlag in Kopenhagen ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen.

Berlin/Potsdam - Nach der Schießerei in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen beteiligt sich die Bundespolizei an der Fahndung nach den flüchtigen Tätern.

Das sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Samstagabend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die dänischen Sicherheitsbehörden hätten um diese Unterstützung gebeten. Es geht um verstärkte Kontrollen und Fahndungsmaßnahmen im Grenzraum zwischen Deutschland und Dänemark.

Bei der Schießerei am Samstag in Kopenhagen wurden laut Polizei ein Mensch getötet und drei weitere verletzt. Die Schüsse seien während einer Veranstaltung über Kunst, Gotteslästerung und Meinungsfreiheit gefallen; sie galten offensichtlich dem schwedischen Mohammed-Karikaturisten Lars Vilks. Laut dänischen Medien wurde am Abend nach zwei Tätern gefahndet. Sie sollen von außen mit automatischen Waffen auf das Kulturzentrum gefeuert haben, in dem die Diskussion stattfand. Die Angreifer sollen mit einem VW Polo geflüchtet sein.

Ein Sprecher des Bundeskriminalamts sagte auf dpa-Anfrage, die Entwicklung werde aufmerksam beobachtet. Man stehe in engem Austausch mit den dänischen Kollegen. „Wir bewerten die Lage fortlaufend“, betonte er. Für nähere Einschätzungen sei es aber noch zu früh.

dpa

Schießerei in Kopenhagen: Ein Toter, drei Verletzte

Zwei Tote bei Attentaten in Kopenhagen

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