Um ein Jahr

Bericht: Berlin will Afghanistan-Einsatz verlängern

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Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU).

Berlin - Die Bundesregierung will den Einsatz in Afghanistan einem Bericht zufolge zunächst um ein Jahr verlängern.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) werde dies beim Treffen der Nato-Verteidigungsminister in der kommenden Woche in Brüssel vorschlagen, berichtete die Zeitung "Welt am Sonntag" aus Berlin unter Berufung auf Nato-Diplomatenkreise am Samstag vorab. Der für Ende 2016 geplante Abzug werde angesichts der Angriffe der radikalislamischen Taliban als "verfrüht" eingeschätzt. Deutschland wolle "das, was in Afghanistan bisher erreicht wurde, nicht aufs Spiel setzen".

Die Taliban hatten am Montag die nordafghanische Stadt Kundus erobert. Die Armee startete eine Gegenoffensive. Am Freitag meldeten die Sicherheitskräfte die Rückeroberung der Stadt.

Ende 2014 hatte die Nato ihren Kampfeinsatz beendet. Für die Folgemission "Resolute Support" sind noch etwa 13.000 Nato-Soldaten mit Ausbildungs- und Beratungsauftrag im Land, darunter bis zu 850 deutsche Soldaten.

AFP

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