Polizistenmord

Ägypten: Gericht bestätigt zwölf Todesurteile

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Der bekannte ägyptische Alaa Abdel Fattah am Mittwoch im Gerichtssaal.

Kairo - Die Todesurteile die an zwölf Angeklagten verhängt wurden, hat am Mittwoch ein Gericht bestätigt. Damit wird das ursprüngliche Urteil bekräftigt.

Ein Gericht in Kairo hat die Todesurteile gegen zwölf Angeklagte bestätigt, die einen Polizeioffizier getötet haben sollen. Das Gericht bestätigte damit das Urteil einer niederen Instanz vom Juni, wie am Mittwoch aus Justizkreisen in der ägyptischen Hauptstadt verlautete. Zehn weitere Angeklagte in dem Fall erhielten demnach lebenslänglich, ein Angeklagter wurde freigesprochen. Von den zum Tode Verurteilten seien fünf flüchtig.

Die 22 Täter waren für schuldig befunden worden, Mitte September vergangenen Jahres in der Stadt Kerdasa einen Polizeioffizier getötet zu haben. Außerdem wurden ihnen "terroristische Aktivitäten und versuchter Mord an anderen Polizeioffizieren" zur Last gelegt.

Generalmajor Nabil Faradsch wurde am 19. September 2013 erschossen, als Sicherheitskräfte die Stadt südwestlich von Kairo stürmten, um Anhänger des gestürzten islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi zu vertreiben. Gut einen Monat zuvor waren in Kerdasa 13 Polizeioffiziere getötet worden, als eine aufgebrachte Menge aus Wut über den Tod von pro-Mursi-Anhängern bei Protesten in Kairo eine Polizeiwache gestürmt hatte.

dpa

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