Waldbrand bedroht Küstenstädte in Chile

Die Hügel rund um die chilenische Hafenstadt Valparaíso stehen in Flammen. Foto: Lucas Galvez
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Die Hügel rund um die chilenische Hafenstadt Valparaíso stehen in Flammen. Foto: Lucas Galvez
Feuerwehrmann im chilenischen Valparaiso. 500 Hektar Busch- und Waldlandschaft brennen vor Küstenstadt. Foto: Lucas Galvez
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Feuerwehrmann im chilenischen Valparaiso. 500 Hektar Busch- und Waldlandschaft brennen vor Küstenstadt. Foto: Lucas Galvez
Zur Bekämpfung des Brandes waren unter anderem zehn Hubschrauber und sieben Flugzeuge im Einsatz. Foto: Lucas Galvez
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Zur Bekämpfung des Brandes waren unter anderem zehn Hubschrauber und sieben Flugzeuge im Einsatz. Foto: Lucas Galvez
Bis zu 16 000 Menschen müssen vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden. Foto: Felipe Trueba
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Bis zu 16 000 Menschen müssen vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden. Foto: Felipe Trueba
Feuerwehrmänner suchen in der Dunkelheit die bereits gelöschten Wälder nach neuen Brandnestern ab. Foto: Felipe Trueba
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Feuerwehrmänner suchen in der Dunkelheit die bereits gelöschten Wälder nach neuen Brandnestern ab. Foto: Felipe Trueba
In den Hügeln um Valparaíso brennen rund 500 Hektar Busch- und Waldlandschaft. Foto: Lucas Galvez
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In den Hügeln um Valparaíso brennen rund 500 Hektar Busch- und Waldlandschaft. Foto: Lucas Galvez
Das Feuer war aus noch ungeklärten Gründen auf einer Müllhalde in La Pólvora nahe Valparaíso ausgebrochen. Foto: Felipe Trueba
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Das Feuer war aus noch ungeklärten Gründen auf einer Müllhalde in La Pólvora nahe Valparaíso ausgebrochen. Foto: Felipe Trueba

Chiles Küste war schon 2014 Schauplatz eines Feuerinfernos. Damals starben bei einem Waldbrand 15 Menschen. Jetzt stehen die Hügel um die Hafenstadt Valparaíso wieder in Flammen.

Santiago de Chile (dpa) - Bei einem großflächigen Waldbrand rund um die chilenischen Küstenorte Valparaíso und Viña del Mar sind bislang ein Mensch ums Leben gekommen und 32 verletzt worden.

Eine 66-jährige Frau erlitt - offenbar während der Evakuierungsaktion - einen tödlichen Herzinfarkt. Bei den meisten Verletzten handelt es sich nach Angaben der Zivilschutzbehörden um Feuerwehrleute. Der Brand war am Sonntagmorgen noch nicht unter Kontrolle.

Das Feuer brach am Freitag aus ungeklärten Gründen auf einer Müllhalde in La Pólvora nahe Valparaíso aus. In den Hügeln um die Stadt brannten etwa 560 Hektar Busch- und Waldlandschaft. Wohngebiete erreichten die Flammen zunächst nicht. Hunderte Feuerwehrmänner, Soldaten und Freiwillige versuchten am Wochenende, eine Ausbreitung der Feuer zu verhindern. Zur Bekämpfung des Brandes waren zehn Hubschrauber und sieben Flugzeuge im Einsatz.

In der Nacht zum Samstag wurden 7000 Menschen in Sicherheit gebracht. Die meisten konnten später in ihre Wohnungen zurückkehren. Wie der stellvertretende Innenminister Mahmud Aleuy erklärte, wurde zunächst nur ein Haus von dem Feuer beschädigt. Der Notstand für beide Städte galt trotzdem weiter. Die Stadt erstreckt sich über viele Hügel und hat zum Teil sehr enge Straßen, weshalb Feuer in der Vergangenheit schwer wüten konnten.

Im April 2014 starben bei einem ähnlichen Großfeuer in Valparaíso 15 Menschen, 3000 Gebäude wurden zerstört. Es war die schlimmste Brandkatastrophe in der Geschichte Chiles. Valparaíso (dt.: Tal des Paradieses) liegt 120 Kilometer westlich von Santiago de Chile und gilt als kulturelle Hauptstadt des Landes. Der historische Stadtkern gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.

Letzte Mitteilung Zivilschutz

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