Geruchsbelästigung

Streit um Raucher Adolfs: Gericht lädt zwölf Zeugen

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Raucher Friedhelm Adolfs wurde nach 40 Jahren der Mietvertrag gekündigt, weil sein Zigarettenrauch andere Hausbewohner belästigt haben soll.

Im spektakulären Mietstreit um Raucher Friedhelm Adolfs (77) geht das Düsseldorfer Landgericht ins Detail und kündigt eine umfassende Beweisaufnahme an.

Düsseldorf - Die Kammer will zwölf Zeugen zur Geruchsbelästigung durch Zigarettenqualm aus der Wohnung des Rentners befragen. Sie sollen am 11. Januar 2016 auch darüber Auskunft geben, ob es möglicherweise andere Ursachen für eine Geruchsbelästigung gebe, etwa Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung im Keller des Wohnhauses, teilte das Gericht am Mittwoch mit.

Dem Rentner war nach 40 Jahren in seiner Düsseldorfer Parterre-Wohnung die fristlose Kündigung seiner Vermieterin ins Haus geflattert. Er soll seine Nachbarn mit Zigarettenrauch unzumutbar belästigt haben.

In der ersten und zweiten Instanz hat er verloren: Amts- und Landgericht bestätigten die Kündigung. Der Bundesgerichtshof hob schließlich die Kündigung auf, weil die Düsseldorfer Richter ohne hinreichende Tatsachengrundlage entschieden hätten. Der Rechtsstreit zieht sich bereits seit Juli 2013 hin.

dpa

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