Mutter ließ Neugeborenes im Keller verhungern

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Das Landgericht in Dortmund verhandelt den Hunger-Tod eines Neugeborenen. Angeklagt ist die Mütter. Foto: Bernd Thissen

Dortmund (dpa) - Eine 22-jährige Frau aus Dortmund hat gestanden, ihr Baby direkt nach der Geburt zum Sterben im Keller zurückgelassen zu haben. Laut Anklage verhungerte und verdurstete das in einer Tüte versteckte Mädchen spätestens zwei Tage nachdem es zur Welt gekommen war.

Zu Beginn des Totschlagprozesses vor dem Dortmunder Schwurgericht erklärte sich die angeklagte Mutter bereit, weitere Aussagen zu machen. Ein Nachbar hatte das tote Baby im Oktober 2014 im Keller des Mietshauses entdeckt. Die Angeklagte ist bereits Mutter von drei Jungen. Diese befinden sich in Obhut des Jugendamtes.

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