Halloween rund um die Welt

Knochen, Glitzermonster und Kürbisgesichter

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So feiern die Menschen in Tokio, Japan.

Berlin - Gruselalarm: Viele Länder der Welt feiern am Freitag Halloween - inklusive Kostümwettbewerben, Kürbis-Kunstwerken und aufwendigen Dekorationen.

Kinder in gruseligen Kostümen rennen um die Häuser, Grimassen werden in Kürbisse geschnitzt: In vielen Ländern der Welt haben Menschen am Freitag das Grusel-Fest Halloween gefeiert. Den Halloween-Brauch brachten einst die Iren in die USA. Inzwischen hat sich das Fest auch in Deutschland und weiteren Ländern etabliert. Ein Überblick über die Events zu dem Spektakel.

In Deutschland

In DEUTSCHLAND ging es bei den US-Soldaten und deren Familien auf einem Kasernengelände in Stuttgart schon vor einer Woche los. Kostümwettbewerbe, Kürbis-Wettschnitzen und der Besuch eines Spukhaus-Labyrinths standen auf dem Programm. Mit dem traditionellen Süßigkeiten-Jagd endet das Horrorspektakel am Freitagabend. Eingeladen sind natürlich auch deutsche Freude und Bekannte.

In Großbritannien

Wenig Süßes für den Nachwuchs in GROßBRITANNIEN: Sieben von Zehn Erwachsenen jenseits des Ärmelkanals gehen an Halloween nicht an die Haustür, wenn sie draußen verkleidete Kinder auf Süßigkeiten-Jagd vermuten. Das ergab eine Umfrage des Senders ITV. Etwas zu essen gibt es allerdings in London. Dort haben Künstler und Jugendliche ein riesiges Kunstwerk aus rund 3000 individuellen Kürbisgeistern gefertigt, die am Samstag allesamt verschenkt werden - Rezeptkärtchen inklusive.

Halloween rund um die Welt

Bilder: Halloween rund um die Welt

In den USA

Dunkel verfärbte Knochen, Glitzermonster, Plastikraben: In AMERIKA steigt das Gruselfieber. Viele Häuser zum Beispiel in Washington sind aufwendig dekoriert. Aus Bäumen baumeln Skelette, Vorgärten haben sich in kleine Friedhöfe verwandelt. In der Dämmerung flackern Lichterketten, und einsame Gespenster drehen sich im Wind.

In Bulgarien

Auch im orthodoxen BULGARIEN gewinnt Halloween immer mehr an Beliebtheit - vor allem unter den Jugendlichen. In der Hauptstadt Sofia liefen Teenager mit Halloween-Schminke und schwarzen Umhängen schon am Freitagmorgen herum. Weniger begeistert ist die Orthodoxe Kirche. Dieses „Quasi-Fest“ sei eine „heidnische Erscheinung aus der keltischen Religion vor Christus“, sagte der Erzbischof für die Schwarzmeerregion Warna, Joan.

In Italien

Wenig Freude an Halloween hat auch die katholische Kirche in ITALIEN. Regelmäßig finden alternative Veranstaltungen wie die „Notte dei Santi“ („Nacht der Heiligen“) statt. Die richtet sich insbesondere an junge Menschen, die ohne Süßigkeiten und Streiche auskommen sollen. Im Teatro Orione in Rom sollte am Vorabend von Allerheiligen beispielsweise ein Konzert mit christlicher Rockmusik über die Bühne gehen.

dpa

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