Germanwings-Katastrophe an Halterner Schule allgegenwärtig

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Gedenkstätte in Haltern: Eine Stahltafel mit den Namen der Absturzopfer steht in der Nähe von 18 Kirschbäumen, die den Toten zu Ehren gepflanzt worden waren. Foto: Marcel Kusch

Haltern am See (dpa) - Auch knapp fünf Monate nach dem Germanwings-Absturz in Südfrankreich ist die Katastrophe am Joseph-König-Gymnasium in Haltern (NRW) allgegenwärtig.

Die Trauer über den Verlust der 16 Schüler und zwei Lehrer sei Bestandteil des Schullebens, auch wenn es eines Tages wieder Unbefangenheit und Gelächter geben könne, sagte Schulleiter Ulrich Wessel im WDR-Hörfunk.

Die Schule habe es sich zur Aufgabe gemacht, ein würdiges Gedenken der Verstorbenen zu bewahren, "das man jeden Tag sehen soll". Am Freitagnachmittag wird an dem Gymnasium bei einer Erinnerungszeremonie eine Stahltafel eingeweiht, aus der die 18 Namen der Opfer herausgeschnitten sind - zum Zeichen, dass diese Menschen nun fehlen, wie Wessel sagte. Neben der Tafel wachsen auf dem Schulhof 18 Kirschbäume als Symbole für Leben und Aufbruch.

Der Germanwings-Flug 4U9525 war am 24. März auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen zerschellt. Die Ermittler halten es für erwiesen, dass der Kopilot die Maschine absichtlich auf Crashkurs steuerte. Zu den 150 Toten gehörte auch die Gruppe aus Haltern, die auf der Rückreise von einem Schulaustausch in Spanien war.

Morgenecho WDR 5

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