Nach Katastrophe in Frankreich

Germanwings-Absturz: Woher stammten die Opfer?

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Nach und nach wird bekannt, woher die Opfer stammten.

Köln/Berlin - Insgesamt 150 Menschen starben bei dem Flugzeug-Unglück der Germanwings-Maschine in Frankreich. Nach und nach wird bekannt, woher die Opfer kamen.

150 Menschen waren an Bord der verunglückten Germanwings-Maschine vom Typ Airbus A320. Nach und nach wird bekannt, woher die Opfer kamen. Sicher ist wohl, dass 72 Deutsche an Bord waren. Vieles ist aber noch unklar, die Zahlen sind bislang vorläufig. Ein erster Überblick:

Nordrhein Westfalen: Mehr als 50 Opfer stammen nach Angaben von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft aus dem Bundesland, darunter 16 Schüler und 2 Lehrerinnen aus Haltern am See in Westfalen. Auch die gebürtige Düsseldorfer Opernsängerin Maria Radner war an Bord, ebenso ihr Kollege Oleg Bryjak, der Mitglied im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein war. Auch ein Elternpaar aus Meerbusch (Kreis Neuss) stürzte im Airbus A320 ab, sie hinterlassen zwei Kinder. Der Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern Bayer bestätigte, dass sich ein Angestellter in dem Airbus befand. Auch der Düsseldorfer Henkel-Konzern trauert um eine Mitarbeiterin. Fünf Todesopfer stammen nach dpa-Informationen aus Wuppertal und vier aus Porta Westfalica. Das Detmolder Elektronik-Unternehmen Weidmüller trauert zudem um drei spanische Mitarbeiter, die sich auf dem Weg in die Firmenzentrale befanden. Weitere drei Tote werden in Dortmund beklagt: ein ehemaliger stellvertretender Bezirksbürgermeister sowie dessen Ehefrau, außerdem ein angehender Verkehrspilot aus Dortmund.

Rheinland-Pfalz: Vier Opfer der abgestürzten Germanwings-Maschine stammen nach Angaben des Mainzer Innenministeriums wahrscheinlich aus dem Westerwald. Dort wurde in der Verbandsgemeinde Westerburg um drei Opfer getrauert. Ein viertes Todesopfer war möglicherweise der Copilot, der aus Montabaur kommen soll. Dies wurde zunächst nicht offiziell bestätigt.

Niedersachsen: Nach ersten Informationen des Innenministeriums starben zwei Niedersachsen bei dem Unglück.

Auch etliche Passagiere mit anderer Staatsangehörigkeit saßen in der Unglücksmaschine, die meisten von ihnen stammten wohl aus Spanien.

Spanien: Eine sichere Zahl gibt es noch nicht, Germanwings spricht von 35 spanischen Opfern. Nach vorläufigen spanischen Regierungsangaben sollen dagegen 51 der Opfer Spanier sein.

Großbritannien: Laut dem britischen Außenminister Philip Hammond kamen mindestens drei Briten bei dem Unglück ums Leben. Dem Auswärtigen Amt war am Mittwochmittag ein britisches Opfer bekannt. Die Dailymail berichtet, dass ein 28-Jähriger, ein Businessmann aus Wolverhampton und eine Mutter mit ihrem sieben Monate altem Kind bei dem Unglück starben.

Kasachstan: Nach Angaben des kasachischem Außenministerium waren drei Menschen aus Kasachstan unter den Opfern. Germanwings machte dazu keine Angaben.

Australien: Mindestens zwei Passagiere - dabei soll es sich laut australischem Außenministerium um eine Mutter und ihren erwachsenen Sohn aus dem Bundesstaat Victoria handeln.

Argentinien: mindestens zwei Opfer

Venezuela: laut Germanwings zwei Opfer

Kolumbien: Nach Angaben des Außenministeriums stammen zwei Opfer aus dem Land.

Mexiko: Laut Außenministerium zwei Frauen, eine davon hatte auch die spanische Staatsbürgerschaft

Iran: laut Germanwings zwei Opfer

USA: Laut Außenministerium waren drei US-Bürger an Bord

Japan: Wie die Regierung in Tokio erklärte, waren auch zwei Japaner an Bord. Germanwings sprach von einem japanischen Opfer.

Niederlande: Laut Germanwings ein Opfer

Dänemark: Laut Germanwings ein Opfer

Belgien: Laut Germanwings ein Opfer

Israel: Laut Germanwings ein Opfer

Je ein Opfer stammte laut der Airline aus den Niederlanden, Kolumbien, Dänemark, Belgien, Kolumbien, Mexiko und Israel.

Insgesamt waren nach bisherigen Angaben 144 Passagiere sowie sechs Crew-Mitglieder an Bord des Airbus A320.

dpa

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