"Frontengirlande" zieht über Deutschlands Nordhälfte

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Die Wetter-Zweiteilung hält einige Tage vor. Foto: Patrick Pleul

Offenbach (dpa) - "Frontengirlande" klingt lustig, ist aber wettertechnisch nur ein anderes Wort für Schauerwetter. Eine solche "Girlande" aus mehreren Fronten im Schlepptau von Tief "Ulrich" beschere der Nordhälfte Deutschlands am Wochenende Schauer und mäßige Temperaturen um 22 Grad.

Südlich der Mainlinie dagegen habe das Azorenhoch die Oberhand, sagte Meteorologe Christoph Hartmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Dort bleibe es auch am Sonntag meist sonnig und vielerorts sommerlich warm bei bis zu 30 Grad und in einigen Regionen auch darüber.

In der neuen Woche werde sich zunächst die Wetter-Zweiteilung halten. Am Montag bleibe es im Südwesten am ehesten trocken, sonst seien Schauer zu erwarten, im Norden und Osten auch einzelne kurze Gewitter. Die Temperaturen erreichen 19 bis 24 Grad, im Südwesten mit Sonnenunterstützung lokal auch bis 27 Grad.

Am nächsten Wochenende seien dann wieder bis auf den Norden und Nordwesten 30 Grad und mehr drin, sagte Hartmann. "Am Oberrhein werden wohl auch die 35 Grad überschritten."

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