Durstige mussten sich gedulden

Feuerwehreinsatz auf der Wiesn wegen defekter Zapfanlage

München - Eine echte Katastrophe - für Bierliebhaber: Denn in einem Bierzelt ist die Zapfanlage kaputt gegangen und verströmte Kohlendioxid statt Gerstensaft.

Ein Defekt in der Zapfanlage - das klingt auf dem Oktoberfest nach dem größten anzunehmenden Unfall in einem Bierzelt. Das Bier drohte zu versiegen - und die Feuerwehr musste ausrücken. Denn durch ein defektes Ventil strömte Kohlendioxid und entwich über das Dach, wie Feuerwehrsprecher Florian Hörhammer am Sonntag berichtete. Sicherheitshalber seien die Feuerwehrleute mit einem CO2-Messgerät angerückt. Es habe aber keine Gefahr für die Besucher bestanden - außer einer Fluchtbewegung aus dem Zelt wegen Biermangels, meinte er augenzwinkernd. Trotz der Panne habe dann doch Bier gezapft werden können, wenngleich etwas weniger. Die Störung sei nach einer Stunde behoben gewesen.

Die Feuerwehr erlebt die ruhigste Wiesn seit Langem. Die Notrufe sind um 30 Prozent zurückgegangen. Bisher gab es noch keinen Brand. Das geht aus der Halbzeitbilanz hervor, die die Stadt München und die Polizei am Sonntag veröffentlicht haben.

Eindrücke vom Oktoberfest: Blauer Himmel und gute Laune

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