Kurioser Grund

Ehefrau im Bett "unersättlich": Scheidung

Mumbai - Es wurde ihm einfach zu viel: Ein Inder hat die Scheidung eingereicht, weil seine Frau „übermäßige und unersättliche Lust" auf ehelichen Beischlaf gehabt haben soll.

Der Geplagte erklärte demnach den Richtern, seine Frau sei seit der Heirat vor zwei Jahren habe ihn nachts kaum schlafen lassen - auch mehrmaliger Sex habe sie nicht besänftigen können. Die Nymphomanin habe ihn sogar genötigt, Medikamente und Alkohol zu sich zu nehmen, um seinen Widerstand zu brechen und seine "Standfestigkeit" zu verbessern. Weigerte er sich dennoch, wurde sie handgreiflich. Auf das gute Zureden seiner Familie wollte sie nicht hören, eine Therapie lehnte sie ab.

Die häusliche Situation machte den Mann krank, er kam ins Krankenhaus. Doch als er entlassen wurde, ging das Sex-Martyrium weiter - schlimmer als vorher: Seine Frau verbot ihm, mit einem Außenstehenden darüber zu reden und drohte, erst ihn und dann sich umzubringen. Sein Anwalt sagte, sein Mandant stehe "Todesängste" aus, wie die Zeitung „DNA“ berichtete.

Schließlich erlöste ein Familiengericht in Mumbai den Mann von seinem Leiden - allerdings nicht wegen des offiziellen Scheidungsgrunds, sondern aus formalen Gründen: Die Frau war nie vor Gericht erschienen.

dpa/hn

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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