Linke werfen Böller und Steine

Dortmund: Ausschreitung bei Kundgebung der Rechten

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Die Partei "Die Rechte" ist mit ihrem Versuch gescheitert, drei Kundgebungen in Dortmund abzuhalten. Hunderte Gegendemonstranten störten die angemeldeten Veranstaltungen.

Dortmund - Bei einer Kundgebung der rechtsextremen Partei „Die Rechte“ ist es am Sonntag in Dortmund zu Ausschreitungen gekommen. Linke warfen Steine und Böller Richtung Neonazis und Polizisten.

Teilnehmer einer linken Gegendemonstration hätten am Sonntag versucht, zu der Veranstaltung zu gelangen, sagte ein Polizeisprecher. Dabei hätten sie Pflastersteine, Flaschen und Böller in Richtung der Polizisten sowie der rechten Demonstranten geworfen. Ein Polizist sei verletzt worden, habe aber im Dienst bleiben können. Ob es auch Verletzte unter den Linken und Rechten gab, konnte er zunächst nicht sagen.

Polizeipräsident hatte Demo vor Haus des Oberbürgermeisters verboten

Ursprünglich hatte die Partei nach Angaben des Sprechers geplant, vor dem Wohnhaus des Dortmunder Oberbürgermeisters Ullrich Sierau (SPD) und zwei weiteren Privatadressen zu demonstrieren. Das sei jedoch von Polizeipräsident Gregor Lange untersagt worden.

"Die Rechte" scheitert mit Versuch, drei Kundgebungen abzuhalten

Stattdessen hielt die Partei "Die Rechte" in der Stadt zwei Kundgebungen ab. Zunächst nahmen daran 60 Anhänger teil. An der Gegendemonstration beteiligten sich bis zu 300 Menschen.

„Die Rechte“ war 2014 in Nordrhein-Westfalen erstmals bei einer Kommunalwahl angetreten. In Dortmund sowie Hamm zog sie mit jeweils einem Sitz ins Stadtparlament ein. Nach Angaben der Landesregierung gehören der Partei viele Mitglieder aus zuvor verbotenen rechtsextremen Kameradschaften an.

dpa

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