Aufschnitt statt ganzer Keule: Tombolagewinner verliert Prozess

+
Aufschnitt statt Schinkenkeule: Klaus Schintag und sein Tombola-Gewinnschein. Foto: Bastian Till Nowak

Gifhorn (dpa) - Im Prozess um einen Schinken als Tombolagewinn hat das Amtsgericht im niedersächsischen Gifhorn die Klage eines 62-Jährigen auf ein größeres Fleischstück abgewiesen. Wie das Gericht mitteilte, habe der Mann keinen Anspruch auf eine ganze Schweinekeule.

Der Kläger hatte bei einer Tombola der Landjugend in Isenbüttel ein Los mit "1 Schinken" gezogen. Als Gewinn hatte er eine ganze Schinkenkeule erwartet, tatsächlich sollte er jedoch nur einige Hundert Gramm erhalten. Das Gericht begründete seine Entscheidung, dass es sich bei einer Tombola um ein Glücksspiel handele. Zudem seien bei einer nicht staatlichen Verlosung Gewinne nicht verbindlich.

Kommentare

Meistgelesen

Netflix hat jetzt einen Offline-Modus
Netflix hat jetzt einen Offline-Modus
Flaschensammlerin macht besonderen Fund im Müll - und landet vor Gericht
Flaschensammlerin macht besonderen Fund im Müll - und landet vor Gericht
Zahl der Todesopfer nach Brand bei Lagerhaus-Party gestiegen
Zahl der Todesopfer nach Brand bei Lagerhaus-Party gestiegen
Mitten in New York: Dreister Dieb klaut Goldbehälter im Millionenwert 
Mitten in New York: Dreister Dieb klaut Goldbehälter im Millionenwert 
Große Solidarität: Zé Roberto spielt für Chapecoense
Große Solidarität: Zé Roberto spielt für Chapecoense