Hund in Mietwohnung

Amtsgericht entscheidet über Schicksal von Hund Toby

+
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes dürfen Vermieter die Haltung von Hunden und Katzen in Mietverträgen nicht generell verbieten.

Hannover - Im Rechtsstreit um die Haltung eines Hundes in einer Mietwohnung trifft das Amtsgericht Hannover eine Entscheidung.

Dabei geht es um die Frage, ob eine Mieterin ihren schwarzen Mischling Toby behalten darf. Die Frau hatte das Tier angeschafft, obwohl sie dazu laut Mietvertrag eine Genehmigung des Vermieters hätte einholen müssen.

Sie argumentiert, dass sich ihr Gesundheitszustand seit dem Zusammenleben mit Toby erheblich gebessert habe. Dagegen macht der Vermieter geltend, dass sich die Hausbewohner durch den Vierbeiner gestört fühlten. Toby belle, verschmutze den Hausflur und zerstöre die Treppenstufen.

Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes dürfen Vermieter die Haltung von Hunden und Katzen in Mietverträgen nicht generell verbieten. Erforderlich sei vielmehr eine Abwägung im Einzelfall, urteilten die Karlsruher Richter im Frühjahr 2013.

Kommentare

Meistgelesen

Weil er sein Opfer heiratet: Vergewaltiger entgeht Hinrichtung
Weil er sein Opfer heiratet: Vergewaltiger entgeht Hinrichtung
Party eskaliert: Gäste verwüsten Haus
Party eskaliert: Gäste verwüsten Haus
„Postfaktisch“ ist „Wort des Jahres“ 2016 
„Postfaktisch“ ist „Wort des Jahres“ 2016 
Spürhund kapituliert: Cannabis-Geruch ist zu stark
Spürhund kapituliert: Cannabis-Geruch ist zu stark
Grünes Licht für fahrplanmäßigen Betrieb des Gotthard-Basistunnels
Grünes Licht für fahrplanmäßigen Betrieb des Gotthard-Basistunnels