Auf Ibiza gestorben

Star-DJ Guru Josh ist tot: Seinen Hit erkennt jeder sofort

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Guru Josh ist tot.

London - Guru Josh ist tot. Der DJ und Musiker hatte einen Hit, den wohl jeder sofort kennt und erkennt. Jetzt ist er auf Ibiza gestorben.

Der Musiker Guru Josh, der 1990 einen europaweiten Hit mit dem Song „Infinity“ hatte, ist im Alter von 51 Jahren gestorben. Das berichtete die britische Zeitung „The Guardian“ online unter Berufung auf den Agenten des Musikers. Danach starb Paul Walden, wie Guru Josh mit richtigem Namen hieß, am Montag auf Ibiza. Über die Todesursache wurde zunächst nichts bekannt.

Seinen größten Hit "Infinity" erkennt wohl jeder an den ersten Tönen. Vor drei Jahren hatte der DJ mit einer Neuauflage seines Hits unter dem Titel „Infinity 2012“ erneut einige Chart-Erfolge.

Darren Bailie, mit dem Walden zusammen mehrere Musikprojekte angeschoben hatte, äußerte sich auf Facebook geschockt.

Der auf Jersey geborene Paul Walden studierte zunächst Zahnmedizin, Ende der 80er Jahre zog es ihn nach London, wo er zunächst mit seiner Band Joshua Cries Wolf in Pubs auftrat. Dort habe ihm jemand aus dem Publikum Ecstasy gegeben, was sein Leben verändert habe, verriet er unlängst dem „Guardian“: Walden stürzte sich in die Raver-Szene und erfand sich neu als Guru Josh. Er lancierte seine Aufnahmen zunächst in Clubs und Discos, wo sie teilweise auf großen Zuspruch stießen. 1990 kam dann der europaweite Durchbruch. Es folgte auch das Album „Infinity“ - es blieb sein einziges.

Walden übersiedelte nach Ibiza und entdeckte seine unternehmerische Ader, er konzentrierte sich auf Neues wie das digitale Grafikgeschäft, zudem gründete er eine Rave Promotion Company. Sein Engagement entpuppte sich als höchst erfolgreich. 2008 legte er „Infinity“ leicht abgewandelt neu auf, der Remix wurde abermals ein Hit und verkaufte sich millionenfach.

„Aber was willst du mit dem Rest Deines Lebens anfangen?“, fragte er sich. „Die Musik hat es gut mit mir gemeint, aber jetzt finde ich es spannender, neue Geschäfte anzustoßen.“ Über sich selbst meinte er: „Ich bin mehr wie ein verrückter Erfinder als ein Musiker.“ Weitere Projekte habe er bereits in Arbeit, die wolle er aber nicht verraten - er wird sie nicht mehr verwirklichen können.

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dpa

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