Neue Runde von "Promi Big Brother"

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Promi Big Brother geht weiter. Foto: Jens Kalaene

Was für RTL das Dschungelcamp ist, ist "Promi Big Brother" für Sat.1. Der Sender hofft mit der Dauerüberwachungs-Show wieder auf Top-Quoten. Für die im Haus eingepferchten Promis geht es wohl eher darum, irgendwie wieder in die Medien zu bekommen.

Köln (dpa) - Sat.1 tut alles, um Krawall in seinem "Promi Big Brother"-Haus zu entfachen. Einer der zwölf mehr oder minder bekannten Kandidaten ist der Sänger Menowin Fröhlich (27), der in einem vom Sender verbreiteten Interview wissen lässt, er wolle im "Big Brother"-Haus auf eine "familiäre WG" hinarbeiten: "Ich will mich einfach mit jedem verstehen."

Im krassen Gegensatz zum harmlos wirkenden Fröhlich haut Schlagerstar Nino de Angelo (51) auf den Putz: Es könne sein, dass er auf Menschen treffe, die "von Haus aus Arschloch sind." Im übrigen sei der größte Anreiz "die finanzielle Geschichte".

Drama, Zickereien und Gockelgehabe - Das ist das Salz in der Suppe derartiger Shows. Die dritte Staffel "Promi Big Brother", in der die Teilnehmer für zwei Wochen zusammenziehen und sich rund um die Uhr von Kameras überwachen lassen, beginnt an diesem Freitag (20.15 Uhr). Und garantiert findet sich jemand, der Fröhlichs Harmoniebedürfnis torpediert oder de Angelos Ahnung nachkommt. Ein Waisenknabe ist Fröhlich, Ex-Finalist des RTL-Castings "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS), allerdings auch nicht: "Mein Image ist immer nur der asoziale Schläger, der gut singen kann."

Das Format zehrt von den Reibereien und Befindlichkeiten der Bewohner. Im vergangenen Jahr ging die Rechnung für Sat.1 auf. Die Zwangs-WG aus C- bis Z-Bekanntheiten wie Ex-Politiker Ronald Schill, Ex-"Bachelor" Paul Janke oder Ex-Spielerfrau Claudia Effenberg brachte passable Quoten. Wie bekannt jemand wirklich ist, ist bei der Show eigentlich zweitrangig. Damals gewann ein gewisser Aaron Troschke, der mal bei "Wer wird Millionär?" mitgemacht hatte.

Das Konzept hat Sat.1 2015 nach eigenen Angaben nur in Details verändert. Wieder wird es Promis geben, die in der luxuriösen oberen Etage des Hauses logieren dürfen. Die anderen müssen in einem eher kargen Keller ihr Dasein fristen. Später werden die Bewohner Runde für Runde rausgewählt und der Sieger bekommt 100 000 Euro. Die Zuschauer können darüber jeweils abstimmen. Moderiert wird die Show aus Köln wieder täglich live von Jochen Schropp.

Auch nicht neu ist, dass schon in den Tagen zuvor die Namen möglicher Haus-Bewohner die Runde machten. Bevor Menowin Fröhlich als erster offizieller Kandidat feststand, hatte bereits die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. Bestätigt wurden danach auch Schunkel-Koryphäe Wilfried Gliem von den "Wildecker Herzbuben", dem allerdings noch jemand die Show erklären muss ("Ich kenne die Sendung nicht und habe "Promi Big Brother" noch nie gesehen"). Auch Ex-Fußball-Nationalspieler David Odonkor. Der heute 31-Jährige gab Millionen Deutschen bei der WM 2006 Anlass zum Jubel, als er im Vorrundenspiel gegen Polen die Flanke zu Oliver Neuvilles 1:0 schlug.

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