Dritter Teil der Reihe

Das Fledermaus-Finale! Batman: Arkham Knight im Test

München - Im letzten Teil der „Arkham“-Reihe bekommt Batman Verstärkung - nicht nur von Verbündeten, sondern vor allem durch das Batmobil. Zum Test von Batman: Arham Knight.

„So hat es sich abgespielt - so ist Batman gestorben.“ Wer sein Spiel mit so einem Satz eröffnet, dem mangelt es nicht an Selbstbewusstsein. Dafür hat der Entwickler Rocksteady Studios auch allen Grund: Die „Batman“-Spiele der Briten sind bei Fans wie Kritikern gleichermaßen beliebt. „Arkham Knight“ ist der vierte und letzte Teil, der die Saga um Bruce Wayne und seine zahlreichen Verbündeten und Widersacher zu einem fulminanten Ende bringt.

Schauplatz des großen Finales ist natürlich die Metropole Gotham City, die definitiv schon bessere Tage gesehen hat: Aus Angst vor einem Terrorangriff ist die gesamte Zivilbevölkerung evakuiert worden. Geblieben sind nur Gangsterbosse wie Scarecrow, Two-Face und der Pinguin, ein paar Polizisten und Batman als letzte Hoffnung der Stadt. Und als wäre das nicht genug, taucht mit dem Arkham Knight aus dem Titel des Spiels noch ein neuer Feind auf, der eine Armee aus Elitesoldaten und Kampfdrohnen nach Gotham schickt.

Wer sich hinter der Maske des Arkham Knight verbirgt, ist nur eins von mehreren Geheimnissen, die der Spieler im Lauf der Handlung nach und nach enthüllt. Die Story ist mit dramatischen Wendungen und ein paar echten Überraschungen der Star des Spiels. Das Gameplay bietet dagegen die gewohnte Mischung aus Schlägereien, Schleicheinlagen und Rätseln - nicht schlecht, aber eben auch nicht neu. Immerhin bekommt Batman in einigen Kämpfen Hilfe von Verbündeten wie Robin oder Catwoman. Große spielerische Veränderungen bringt das aber nicht.

In Batman: Arkham Knight endlich dabei: Das Batmobil!

Allerdings haben die Entwickler von Rocksteady auch eine echte Neuerung eingebaut: Zum ersten Mal kann Batman jetzt mit seinem Batmobil durch die Straßen von Gotham rasen. Die Mischung aus Kampfpanzer und Rennauto macht zu Beginn großen Spaß, vor allem in den Feuergefechten gegen die Truppen des Arkham Knight, nutzt sich mit der Zeit aber ab. Besonders die Geschicklichkeits- und Rätselaufgaben mit dem Batmobil frustrieren eher.

Über jeden Zweifel erhaben ist dagegen die Technik: „Arkham Knight“ ist das erste Spiel der Reihe für die aktuellen Konsolen, und das sieht man auch. Die Skyline von Gotham, der nasse Asphalt und Batmans flatternder Umhang sahen noch nie so gut aus, ebenso die Animationen und Gesichter der Charaktere. Sehr schön sind auch die fließenden Wechsel zwischen Videosequenzen und Gameplay sowie die zahlreichen Anspielungen für Comic-Fans, die in der Spielwelt versteckt sind.

Wer wirklich jeden Gangsterboss verhaften und jedes Rätsel lösen will, kann mit „Batman: Arkham Knight“ gut mehrere Wochen verbringen, die Story selbst ist nach etwa 15 Stunden vorbei. Das letzte Abenteuer von Bruce Wayne erscheint bei Publisher Warner Interactive für Playstation 4, Xbox One und den PC, ist ab 16 Jahren freigegeben und kostet je nach Version 50 bis 60 Euro.

dpa

Rubriklistenbild: © Warner Interactive

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