Nach Apple Watch und MacBook

Apple TV soll diesen Herbst starten

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Apple-CEO Tim Cook bei der Keynote am 9. März.

San Francisco - Spekuliert wird schon seit Jahren, jetzt wird es konkret: Apple will seinen Online-TV-Dienst in den USA im kommenden Herbst starten.

Das berichtet das "Wall Street Journal". Es gehe um ein Angebot aus etwa 25 Fernsehkanälen, schrieb die Zeitung in der Nacht zum Dienstag. Es solle über die Box Apple TV sowie auf iPhones und iPads verfügbar sein.

Mit ABC, CBS und Fox seien drei große Senderfamilien an Bord, Programme von NBC fehlten noch wegen eines Streits mit dem Eigentümer, dem Kabelkonzern Comcast, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Comcast arbeite stattdessen an einer eigenen Online-Box. Der Service für Apple TV könne im Juni angekündigt werde, schrieb das "Wall Street Journal".

Apple TV: Fernsehsender fürchten den Verlust der Zuschauer

Apples Online-Angebot würde in Konkurrenz zum für den US-Markt typischen Kabel-Abo treten, das um die 100 Dollar pro Monat kosten kann. Es enthält hunderte TV-Kanäle. Apple spricht mit der amerikanischen Fernsehbranche schon seit vielen Jahren immer wieder über den Online-TV-Dienst Apple TV. Schon dem legendären Apple-Gründer Steve Jobs gelang es laut seiner Biografie nicht, Widerstände heutiger großer Player gegen einen Internet-Service zu brechen.

Die Fernsehsender und Kabelnetzbetreiber fürchten derzeit den Verlust ihrer Zuschauer, die für ihre Abos teure Preise zahlen, an die erfolgreichen Streaming-Dienste. Durch ein Abkommen mit Apple könnten sie ihre Kunden halten, wenn auch auf der neuen Plattform Apple TV.

Apple TV: Apple Watch und das neue MacBook früher auf dem Markt

Bei der Apple Keynote hatte der Konzern kürzlich erst seine Apple Watch vorgestellt. Die soll ab April auf dem Markt sein und zwischen 350 und 400 Euro kosten. Die Armbanduhr kann SMS- und Whatsapp-Nachrichten schreiben und empfangen, telefonieren, aber auch den Puls messen. Wer sie am Handgelenk trägt, kann das iPhone in der Tasche lassen. Allerdings ist ein Apple-Telefon trotzdem notwendig. Denn ohne das iPhone funktioniert die Watch nur sehr eingeschränkt.

Ob sich er Kauf lohnt, ist derzeit aber noch unklar. Die Uhr ist mehr Spielzeug als unbedingt notwendig - vor allem, wenn der Nutzer sowieso ein iPhone braucht. Auch optisch sind viele Apple-Jünger noch nicht völlig überzeugt. Ebenfalls ein Manko bei Apple ist außerdem die Akku-Laufzeit, denn die ist immer denkbar kurz. Wer also sein iPhone schon jeden Abend an die Steckdose hängt, kann sich das auch gleich bei der Apple-Watch angewöhnen.

In Gold, Silber und Schwarz gibt es nun zudem das neue MacBook, das noch flacher und dünner ist, als alles, was Apple bisher auf den Mrakt gebracht hat. Es kostet mit 256 GB Speicher 1449 Euro und mit 512 GB Speicher 1799 Euro und kommt am 10. April in die Läden.

dpa/AFP

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