Frischekur!

VW Up kann auch modisch

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Ein Kleiner wird erwachsen: Der Wolfsburger Zwerg bekam unter anderem eine neue Front und ein knackigeres Hinterteil verpasst.

Der kleinste Volkswagen wird erwachsen. Fünf Jahre nach seinem Start kommt der Up im dezent veränderten Outfit mit mehr Ausstattung und mit einer Vielzahl von Verschönerungs-Möglichkeiten angefahren.

Für die Fans flotter Kleinstwagen besonders wichtig: Endlich bietet VW auch einen kräftigeren Motor an – mit immerhin 90 PS.

Neue, breiter wirkende Front, knackigere Rückseite dank neuem Diffusor und veränderten Heckleuchten, Blinker in den Außenspiegeln: Der optische Auftritt wirkt reifer und einen Tick solider. Beim Make-up haben die Niedersachsen ordentlich nachgerüstet. Zur Wahl stehen jetzt 13 Karosserie- und drei Dachfarben, dazu kommen noch zehn unterschiedliche Folien. Sachlich-spröder VW-Charme ade, der Kleine kann jetzt auf Wunsch durchaus auch modisch!

Das ist neu beim VW Up

Wer ab der zweiten Ausstattungsstufe „Move Up“ noch 300 Euro investiert, bekommt dafür eine zeitgemäße Portion Konnektivität in Form eines Radios und des Smartphone-Halters, „Maps + More Dock“ heißt das bei VW. Außerdem für den ab September ausgelieferten Up im Angebot: ein Multifunktionslederlenkrad, Klimaautomatik und Rückfahrkamera. Die Serienausstattung wurde in der Basis unter anderem um die Zen­tralverriegelung mit Funkfernbedienung und das LED-Tagfahrlicht ergänzt. Die neue Frische setzt sich auch im Innenraum mit zehn verschiedenen Blenden fürs Armaturenbrett fort. Nichts geändert hat sich am Platzangebot, das zu den guten seiner Klasse gehört, vier nicht zu große Menschen passen problemlos rein. Der Kofferraum fasst 251 bis 951 Liter, das ist für einen 3,60 Meter langen Winzling ordentlich.

Auch innen versprüht der VW Up neuen Charme.

Der turbogeladene Dreizylinder namens 1.0 TSI hat mit dem Eintonner wenig Mühe. Er zieht quasi vom Start weg kräftig los, sein maximales Drehmoment von immerhin 160 Nm steht schon ab 1500 U/min zur Verfügung – und das spürt man beim Beschleunigen. Die Geräuschdämmung haben die Techniker gut hinbekommen, das Einliter-Maschinchen hält sich im Normalbetrieb dezent zurück, um bei höherem Tempo die Stimme zu einem leicht heiseren Knurren zu erheben. Auch beim 90-PS-Up müssen fünf Gänge reichen. Ein Rennwagen ist der Up natürlich auch mit 90 PS noch nicht, aber die 9,9 Sekunden für den 100er-Sprint und 185 km/h Spitze fühlen sich in dem kleinen Niedersachsen durchaus energisch-dynamisch an – besonders im direkten Vergleich zu den weiterhin angebotenen Basismotoren mit 60 und 75 PS.

4,4 Liter Normverbrauch hat VW auf dem Prüfstand für den TSI ermittelt, in der Praxis kommt man mit knapp unter fünf Litern schon gut voran. Das Fahrwerk hat mit dem Kräftezuwachs keine Schwierigkeiten, ein paar mehr Pferdestärken könnte der Up beim nächsten Update oder in einer völlig neuen Generation 2 noch gut vertragen.

Das kostet der VW Up

VW Up im neuen Look.

Zu haben ist der kleine Wolfsburger ab 9850 Euro, das sind exakt 125 Euro weniger als bisher. Die 90-PS-Version kostet ab 12 350 Euro. Und wer gerne ordentlichen Klang an Bord hat, kommt am Sondermodell Beats aus dem Hause Beats Electronics in Santa Monica/Kalifornien wohl nicht vorbei – in dem sorgt ab 13 150 Euro ein knackiges 300 Watt starkes Audiosystem für den passenden Sound. 

BER

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