BMW R 1200 RS - die neue Boxer-Generation

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BMW R 1200 RS: Vielfältig einsetzbar, aber nicht eben günstig.

Boxer um Boxer nimmt sich BMW vor und verpasst jedem den neuen wassergekühlten Motor. Nun ist als fünftes und vorerst letztes Modell die R 1200 RS dran.

Ab 12. Mai ist sie komplett überarbeitet im Handel – wir fuhren sie bereits vorab ausgiebig auf über 1200 Testkilometern.

Herzstück ist auch hier der Zweizylinder mit 1170 ccm Hubraum und einer Maximalleistung von 125 PS. Die meisten gemeinsamen Gene hat die RS mit der unverkleideten Roadster R 1200 R, so auch deren Upside-Down-Gabel. Als wichtigstes Attribut für die Aufgabengebiete Reisen und Sport besitzt die RS eine rahmenfeste Verkleidung mit manuell höhenverstellbarer Scheibe, die ausgezeichnet vor Wind und Wetter schützt und einen gewissen Komfort auf längeren Etappen bietet.

Die Einsatzgebiete für die neue BMW sind vielfältig. Sie lässt sich agil durch den städtischen Berufsverkehr bewegen, bereitet auf kurvigen Landstraßen viel Vergnügen und spult Autobahnetappen souverän herunter. Und selbst im Bereich der Höchstgeschwindigkeit von 228 km/h zieht sie unaufgeregt ihre Spur. Der Zweizylinder hat ein maximales Drehmoment von 125 Nm (bei 6500 U/min). Da 100 Nm schon ab 2000 U/min erreicht werden, zieht er in jeder Lebenslage bestens durch und hat nie Schwierigkeiten, die 236 kg schwere BMW auf Trab zu bringen. Je nach Fahrweise variiert der Verbrauch zwischen knapp unter fünf Litern auf 100 Kilometer bis deutlich über sechs Liter.

Als Grundpreis stehen 13.500 Euro im Prospekt. ABS, Stabilitätskontrolle sowie die Wahlmöglichkeit zwischen den Fahrmodi Road und Rain sind Serie. Wie bei BMW aber üblich, werden diverse Ausstattungspakete angeboten. Darin enthalten sind unter anderem die elektronische Fahrwerksverstellung, Tempomat, Heizgriffe und weitere Fahrmodi. Als zusätzliche Extras gibt es den schlüssellosen Komfortzugang, einen Schaltassistenten und eine Diebstahlwarnanlage. Wer seine BMW R 1200 RS voll ausstattet, kommt so auf einen Preis von annähernd 17 000 Euro; darin sind Koffer und Navi aber noch nicht enthalten. Da bebt vermutlich so mancher Boxer-Fan nicht nur vor Begeisterung.

Volker Pfau

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